ETH Untergrund

image

In der letzten Woche haben wir eine sehr ungewöhnliche Führung bekommen, und zwar ging es durch die sonst nicht zugänglichen Bereiche der ETH. Das ganze fand im Rahmen einer Sicherheitseinweisung statt, durchgeführt vom Sicherheitschef für unser Gebäude (laut Gerücht das teuerste in der Schweiz…). Und so ging es dann zunächst auf’s Dach und dann runter in den Untergrund. Wir sitzen ja im Prinzip schon im Keller, das ist das E-Geschoss. Darunter dann das D-Geschoss und ja, A, B und C gibt es auch noch, aber da kommt man normalerweise nicht hin. Dort unten haben wir dann einen 1000 m^3 Regenwasseraufbereitungstank besichtigt, sind durch Lüftungsschächte bei eisigem Gegenwind gekrabbelt und haben uns eine Art künstliche Tropfsteinhöhle angesehen, die sich um das ganze Gebäude zieht und auch Verbindungsgänge zu den anderen Gebäuden auf dem Campus besitzt. Leider war nicht viel Gelegenheit, um Fotos zu machen, nur den einen Schnappschuss oben konnte ich machen. Das ist einer der Lüftungsschächte. Die Öffnungen auf der Linke Seite führen übrigens zu einem riesigem Hohlraum, in dem die Frischluft zwischengespeichert und durch die Abwärme des Gebäudes temperiert werden soll. Ob’s funktioniert…

Dann wurde uns auch noch gesagt, dass das ein Teil des Gebäudes durch das enorme Eigengewicht langsam den Hönggerberg hinunterrutscht. Zwar nur einen Millimeter pro Jahr, aber wenn ich in Pension gehen, wird es irgendwo quer durch das Gebäude einen gut 3 cm breiten Riss geben. Und das kann man dann kaum übersehen… 😉

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *