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Nationalfeiertag.

 

 

 

Unser zweiter Nationalfeiertag in der Schweiz.

Letztes Jahr wollten wir es natürlich ganz genau wissen und sind in die Innenstadt zur offiziellen Feier gefahren. Bei brütender Hitze Reden hören. Das muss man mit zwei kleinen Kindern nicht unbedingt jedes Jahr machen. Also war dieses Jahr Spaß in der Nähe angesagt. Und wieder Hitze. Das hat unsere Pläne dann noch bestärkt.

Dieses Jahr sind wir also einfach zu der Feier bei uns im Dorf gegangen. Fünf Minuten Fußweg und fertig. Natürlich war es auch diesmal heiß. Am Stand der Kinderbespaßung mit Schminken war eigentlich den ganzen Nachmittag lang nichts los. Aber allzu schlimm war das gar nicht, denn unsere Kinder konnten nach Herzenslust alles ausprobieren, ohne teilen zu müssen. So hat dann Leander fast eine Jumbodose Seifenblasen verpustet, eine schicke Kette gemacht, und Valentin hat gemalt und dabei den Tuschkasten so richtig versaut. (Alles schwarz.) Die Dame, die sich um die Kinder kümmern wollte, hatte auch richtig Spaß, und wir haben uns nebenbei noch nett unterhalten können. Einzig die Sonne brezelte uns aufs Hirn. Da halfen auch die aufgestellten Sonnenschirme nur ein bischen.

Später gab es dann noch eine Alphorn-Aufführung, die mehr nostalgisch als Genuss war. Danach wurde eine Rede gehalten und die Nationalhymne gesungen. Und da hätten wir echt mehr von den Anwesenden erwartet: Alle klebten an dem ausgeteilten Liedblatt und bekamen die Melodie eher schlecht als recht hin. Der Herr von der Unterhaltungsband (aus Tirol!) bemerkte dann auch im Anschluss sowas wie: “Na, das haben wir dann ja doch noch hinbekommen.” Der Renner war die Steel Band. Die waren richtig gut (was die Optik erstmal nicht vermuten ließ). Da hat Valentin sogar auf seinem Sitz abgerockt, hinterher geklatscht und “Bavo!Bavo!” geschrien.

Als wir zu Hause waren, hat Leander gemerkt, dass er seine Kette vergessen hatte. Also bin ich nochmal zurück gegangen. Netterweise hatten sich am Kinderstand schon alle Sorgen gemacht, was jetzt aus der tollen Kette werden sollte.

In unserem Innenhof haben wir dann noch ein ganz bischen Feuerwerk gemacht. Immerhin im Schatten, aber doch bei Sonne nicht so sonderlich wirkungsvoll. Die Kinder fanden es aber offenbar schon aufregend genug.

Alles gut zum Schluss, und alle totmüde.

Abends gab es dann noch auf den Feldern hinter unserem Haus und am See große Feuer und kleinere private Feuerwerke mit hübschen Raketen. (Feuerwerk im Sommer erinnert mich immer an Japan…) Dabei war es erst wegen der andauernden Trockenheit nicht so ganz klar, ob es ein Verbot geben würde. (http://www.20min.ch/schweiz/news/story/17268226) Aber der Dauerregen am Montag schien gereicht zu haben.

 

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